Die Wärmepumpe verschafft Wohlbefinden, ist ökologisch und sparsam!

 

Heizen mit einer Wärmepumpe bedeutet, die in der Luft, dem Wasser oder dem Erdreich Ihres Grundstücks enthaltene Wärme aufzunehmen und über z.B. Fußbodenheizung, Wandheizung, Heizkörper oder erwärmtes Trinkwasser als umgewandelte Wärme abzugeben.
Die Luft, das Wasser und das Erdreich werden ständig durch Wind, Sonne, Regen wieder erwärmt. Die Wärmepumpe nutzt die physikalischen Eigenschaften vom Kältemittel effizient aus, indem das Kältemittel der Wärmequelle (Luft/Wasser/Erdreich) Wärme entzieht. Dies erreicht die Wärmepumpe dadurch, dass sie einen Niederdruck im Arbeitskreis erzeugt, bei dem das Kältemittel in flüssiger Form anfängt zu kochen und zu verdampfen. Bei dieser Verdampfung wird der Wärmequelle die vorhandene Wärme entzogen. Diese im nun gasförmigen Kältemittel enthaltene Energie wird der Hauswärme zugeführt. Das erreicht die Wärmepumpe dadurch, in dem sie das gasförmige Kältemittel komprimiert, also auf ein höheres Druckniveau bringt und zum Kondensator schafft. Im Kondensator kühlt das Kältemittel auf einem höheren Temperaturniveau (30-50°C) ab und kondensiert, wird also wieder flüssig. Die aus Luft, Wasser, Erdreich aufgenommene Wärme ist nun abgegeben. Das jetzt abgekühlte flüssige Kältemittel gelangt zum Druckminderer (Expansionsventil) und tritt durch diesen hindurch. Der Kreislauf kann wieder von vorn beginnen.